ADHS
Aufmerksamkeit, Impulssteuerung und Selbstorganisation.
Neurodivergenz beschreibt unterschiedliche Arten, wie Gehirne Informationen verarbeiten, lernen, fühlen und auf die Umwelt reagieren.
Für ADHS und Hochsensibilität stehen jetzt Selbsttests zur Orientierung bereit. Für LRS und Dyskalkulie findest du hier zunächst Informationen und Q&A.
Aufmerksamkeit, Impulssteuerung und Selbstorganisation.
Intensive Wahrnehmung, Reize und Emotionen.
Herausforderungen beim Lesen und Schreiben.
Herausforderungen mit Zahlen, Mengen und Rechenwegen.
ADHS kann sich bei Kindern sehr unterschiedlich zeigen. Entscheidend sind nicht einzelne lebhafte oder unkonzentrierte Momente, sondern anhaltende Belastungen in mehreren Lebensbereichen.
Zum ADHS-Selbsttest →ADHS ist eine neuroentwicklungsbedingte Störung, die vor allem Aufmerksamkeit, Impulssteuerung und Aktivitätsregulation betreffen kann.
Mögliche Anzeichen sind anhaltende Unaufmerksamkeit, Impulsivität, starke innere oder äußere Unruhe und Schwierigkeiten mit der Selbstorganisation.
Eine fachliche Abklärung betrachtet Entwicklung, Alltag, Schule und andere mögliche Ursachen. Ein einzelner Test reicht für eine Diagnose nicht aus.
Ja. Schlafmangel, Belastung, körperliche Erkrankungen und weitere Faktoren können ähnliche Beschwerden verursachen oder verstärken und sollten mitbedacht werden.
Je nach Bedarf können Psychoedukation, Anpassungen im Alltag und in der Schule, therapeutische Angebote und ärztlich begleitete Behandlung sinnvoll sein.
Ausprägung und Anforderungen verändern sich. Manche Schwierigkeiten werden weniger sichtbar, während Selbstorganisation und innere Unruhe bedeutsamer werden können.
Hochsensibilität beschreibt eine besonders intensive Wahrnehmung und Verarbeitung von Reizen. Sie ist keine medizinische Diagnose.
Zum Hochsensibilitäts-Selbsttest →Manche Kinder bemerken Geräusche, Stimmungen oder Veränderungen besonders schnell und benötigen mehr Zeit für Verarbeitung und Erholung.
Sie können dazugehören, sind aber nicht bei jedem Kind gleich ausgeprägt und erlauben allein keine eindeutige Einordnung.
Vorhersehbare Abläufe, Rückzugsmöglichkeiten, Pausen und gemeinsam entwickelte Signale können entlasten.
Es gibt Überschneidungen, aber ADHS ist eine fachlich diagnostizierbare Störung. Bei anhaltender Belastung ist eine ergebnisoffene Abklärung sinnvoll.
Oft genannt werden genaue Beobachtung, Kreativität, Einfühlungsvermögen und ein feines Gespür für Situationen.
Klare Strukturen, verständnisvolle Kommunikation, Pausen und ein reizärmerer Arbeitsplatz können hilfreich sein.
Eine Lese-Rechtschreibstörung kann vorliegen, wenn Lesen und Schreiben anhaltend deutlich schwerer fallen als erwartet.
Informationen zum geplanten Selbsttest →Langsames oder fehlerhaftes Lesen, große Rechtschreibprobleme und hoher Aufwand trotz Übung können Hinweise sein.
Die Begriffe werden unterschiedlich verwendet. Für Unterstützung ist wichtiger, die konkreten Schwierigkeiten fachlich zu erfassen.
Geeignete Fachpersonen nutzen standardisierte Tests und beziehen Entwicklung, Unterricht und mögliche andere Ursachen ein.
LRS und ADHS können gemeinsam auftreten. Konzentrationsprobleme erklären Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben jedoch nicht automatisch.
Reflexintegration ersetzt keine anerkannte LRS-Diagnostik oder gezielte Förderung. Ergänzende Angebote sollten kritisch und individuell geprüft werden.
Ein Mangel kann bei neurodivergenten Kindern deutlich spürbar sein. Gerne können wir persönlich darüber sprechen.
Dyskalkulie ist eine anhaltende Schwierigkeit beim Erwerb grundlegender mathematischer Fähigkeiten.
Informationen zum geplanten Selbsttest →Unsicheres Zählen, häufige Verwechslungen, Schwierigkeiten mit Rechenwegen und ein dauerhaft hoher Aufwand können Hinweise sein.
Mengen werden möglicherweise lange einzeln abgezählt, Zahlbeziehungen bleiben unklar oder Rechenstrategien werden nicht stabil.
Die Abgrenzung erfordert eine fachliche Diagnostik, die Lernstand, Entwicklung und Unterricht berücksichtigt.
Standardisierte Tests und eine umfassende Anamnese helfen, Art und Ausmaß der Schwierigkeiten einzuordnen.
Sie ersetzt weder die Diagnostik noch eine gezielte mathematische Förderung. Ergänzende Ansätze sollten transparent bewertet werden.
Bei gesundheitlichen Beschwerden kann eine ärztliche Abklärung sinnvoll sein. Nährstoffanalysen diagnostizieren keine Dyskalkulie.
Eine unverbindliche Nachricht kann helfen, mögliche nächste Anlaufstellen zu finden.